Why so delicious?

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Wie wirken Werbebilder auf uns? Wie können wir uns gegenüber diesen Bildern verhalten? Wie soll mit Bildern umgegangen werden, die wir nicht sehen wollen? Was ist das für ein Moment indem bemerkt wird, dass diese Bilder dennoch auf das eigene Körperempfinden Auswirkungen zeigen? In welchem Verhältnis vereinen wir dann das Gesehene mit unserer scheinbar widersprüchlichen Leiblichkeit?

Alles wird zum Innen. Auch in der stetigen Abgrenzung zu herrschenden Schönheitsidealen, muss eine Positionierung stattfinden. Das von dem ich mich abgrenze muss mitgedacht werden. Gibt es einen Raum der Gestaltung? Können meine eigenen Bilder den Messlatten/Normen von Schlankheit, Schönheit, Sexappeal stand halten? Wie kann mit dem Gefühl nicht zu entsprechen, und dem gleichzeitigen Bedürfnis nicht entsprechen zu wollen umgegangen werden? Ist da Platz für eigene Ideale/Bilder? Wie kann ich sie etablieren in diesem Marktplatz der Körper?

In diesem ständigen: Kauf! Kauf! Kauf! Macht und Status – Kauf, Kauf, Kauf! Warum werden Frauenkörper imitiert, die in ihren lasziven, ängstlichen Verrenkungen Puppen gleichen? An deren Körpern keine Lust echt ist? Was spüren diese Frauen? Wen interessiert das? Leben sie von der Lust der Entsprechung? Welche Mechanismen sind es, die diese Bilder so lange überleben lassen? Wer soll verführt werden? Wozu dieses Werbebild, einer schönen, gesunden, erfolgreichen, reizvollen, sportlichen, Siegerin, die sich trainiert, rasiert und studiert? Is that delicious? Why so delicious? Is it really delicious to BECOME that women?

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